Westfälisches Glockenmuseum
Das Westfälische Glockenmuseum lädt seine Besucher zu einer klangvollen und spannenden Zeitreise durch Geschichte der Glocke und des Glockengusses ein. Dass dabei Glocken auch geläutet, gebeiert und gekleppt werden, gehört zu den besonderen Erlebnissen des in Norddeutschland einzigartigen Museums.
Schwingende und klingende Glocken nicht nur zu hören, sondern gleichzeitig auch zu sehen, ist einer der Höhepunkte beim Rundgang durch die umfangreiche Sammlung. Wer möchte, kann als "Carilloneur" auf den beiden Glockenspielen eigene Melodien spielen. Nicht nur bei jüngeren Besuchern ist die so genannte „Wasserglocke“ beliebt. Sobald diese Glocke erklingt, können Glockentöne nicht nur gehört, sondern auch gesehen und sogar gefühlt werden.
Kapellenglocken und bedeutende Kirchenglocken vom 12. bis zum 20. Jahrhundert veranschaulichen eindrucksvoll die musikalischen und künstlerischen Fähigkeiten westfälischer Glockengießer. Welche Arbeitsschritte vom Zeichnen der Glockenrippe bis zum Glockenguss in einer Gießerei notwendig sind, wird Schritt für Schritt in der großen Glockengrube in der Glockenhalle erläutert. Dort warten Gießereigeräte und Lehmformen offensichtlich darauf, dass die Gießer ihre Arbeiten fortsetzen. Ob sich jedoch das Geheimnis der Glockengießer klären lässt, wird sich bei einem Museumsbesuch zeigen. Ein mächtiges Kanonenrohr aus dem 17. Jahrhundert verdeutlicht eindrucksvoll, dass Glockengießer in vergangenen Jahrhunderten auch als Kanonengießer tätig waren.
Zur Zeitreise durch die Glockengeschichte gehören nicht nur Bronzeglocken, sondern auch Kirchenglocken aus Gussstahl, Euphon oder Grauguss. Drei tonnenschwere Gussstahlglocken vor dem Museum zählen zu den beliebten Fotomotiven, während im Innenhof weitere stählerne Giganten zu sehen sind.
Die große Rolle, die Glocken einstmals im täglichen Leben einnahmen, verdeutlichen zahlreiche Fabrik-, Signal-, Uhr-, Schiffs-, Tier-, Haus- und Tischglocken. Wer sich für die Herstellung von Kuhschellen interessiert, sollte sich die Schellenschmiede im Museum ansehen. Ein Blick in die Werkstatt lässt schnell den Unterschied zwischen Tierschellen und Tierglocken erkennen.
Besucher können sich die umfangreiche Sammlung des Glockenmuseums am besten durch eine Führung vorstellen lassen, um bei einem „klingenden Rundgang“ Neues und Überraschendes über die klanglichen und musikalischen Besonderheiten der Glocken zu erfahren.
Damit der Museumsbesuch auch für Schulen und Kindergärten interessant wird, gibt es für junge Museumsforscher spannende Arbeitsbögen, Museumsspiele und Mitmachaktionen. Der Museumsrabe "Hans" lädt zudem Kinder und Eltern zu einem Suchspiel ein, bei dem es allerhand zu entdecken und zu hören gibt.
Zweimal im Jahr - jeweils vor Ostern und in der Vorweihnachtszeit - treten die Glocken in den Hintergrund. Dann verwandeln zahlreiche (Hobby)Künstler aus Region das Museum in einen großen Kunstmarkt.
Besucheradresse: Westfälisches Glockenmuseum, Lindenstraße 4, 48712 Gescher
Öffnungszeiten des Glockenmuseums:
Mai - September Dienstag - Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Oktober - April Dienstag - Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr
Öffnungszeiten während der Kunstmärkte:
Montag - Freitag 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag u. Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
Führungen und museumspädagogische Aktionen jederzeit nach Vereinbarung unter:
Telefon: 02542-7144 | 02542 - 98011 | Email:
Schwingende und klingende Glocken nicht nur zu hören, sondern gleichzeitig auch zu sehen, ist einer der Höhepunkte beim Rundgang durch die umfangreiche Sammlung. Wer möchte, kann als "Carilloneur" auf den beiden Glockenspielen eigene Melodien spielen. Nicht nur bei jüngeren Besuchern ist die so genannte „Wasserglocke“ beliebt. Sobald diese Glocke erklingt, können Glockentöne nicht nur gehört, sondern auch gesehen und sogar gefühlt werden.
Kapellenglocken und bedeutende Kirchenglocken vom 12. bis zum 20. Jahrhundert veranschaulichen eindrucksvoll die musikalischen und künstlerischen Fähigkeiten westfälischer Glockengießer. Welche Arbeitsschritte vom Zeichnen der Glockenrippe bis zum Glockenguss in einer Gießerei notwendig sind, wird Schritt für Schritt in der großen Glockengrube in der Glockenhalle erläutert. Dort warten Gießereigeräte und Lehmformen offensichtlich darauf, dass die Gießer ihre Arbeiten fortsetzen. Ob sich jedoch das Geheimnis der Glockengießer klären lässt, wird sich bei einem Museumsbesuch zeigen. Ein mächtiges Kanonenrohr aus dem 17. Jahrhundert verdeutlicht eindrucksvoll, dass Glockengießer in vergangenen Jahrhunderten auch als Kanonengießer tätig waren.
Zur Zeitreise durch die Glockengeschichte gehören nicht nur Bronzeglocken, sondern auch Kirchenglocken aus Gussstahl, Euphon oder Grauguss. Drei tonnenschwere Gussstahlglocken vor dem Museum zählen zu den beliebten Fotomotiven, während im Innenhof weitere stählerne Giganten zu sehen sind.
Die große Rolle, die Glocken einstmals im täglichen Leben einnahmen, verdeutlichen zahlreiche Fabrik-, Signal-, Uhr-, Schiffs-, Tier-, Haus- und Tischglocken. Wer sich für die Herstellung von Kuhschellen interessiert, sollte sich die Schellenschmiede im Museum ansehen. Ein Blick in die Werkstatt lässt schnell den Unterschied zwischen Tierschellen und Tierglocken erkennen.
Besucher können sich die umfangreiche Sammlung des Glockenmuseums am besten durch eine Führung vorstellen lassen, um bei einem „klingenden Rundgang“ Neues und Überraschendes über die klanglichen und musikalischen Besonderheiten der Glocken zu erfahren.
Damit der Museumsbesuch auch für Schulen und Kindergärten interessant wird, gibt es für junge Museumsforscher spannende Arbeitsbögen, Museumsspiele und Mitmachaktionen. Der Museumsrabe "Hans" lädt zudem Kinder und Eltern zu einem Suchspiel ein, bei dem es allerhand zu entdecken und zu hören gibt.
Zweimal im Jahr - jeweils vor Ostern und in der Vorweihnachtszeit - treten die Glocken in den Hintergrund. Dann verwandeln zahlreiche (Hobby)Künstler aus Region das Museum in einen großen Kunstmarkt.
Besucheradresse: Westfälisches Glockenmuseum, Lindenstraße 4, 48712 Gescher
Öffnungszeiten des Glockenmuseums:
Mai - September Dienstag - Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr
Oktober - April Dienstag - Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr
Öffnungszeiten während der Kunstmärkte:
Montag - Freitag 10.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag u. Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
Führungen und museumspädagogische Aktionen jederzeit nach Vereinbarung unter:
Telefon: 02542-7144 | 02542 - 98011 | Email:



















