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Stadtarchiv

 

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Für stadtgeschichtliche Forschungen lohnt sich ein Besuch des Stadtarchivs mit einem beachtlichen Aktenbestand samt Fachbibliothek, einer umfangreichen Zeitungsausschnittsammlung und über 32.000 Fotos umfassenden Bildersammlung.

 

Mach Dir ein Bild von Gescher - eine AG von Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 10 der Don-Bosco-Schule und der Realschule in Gescher.

 

Bürger können sich für Terminvereinbarungen und Beratungen jederzeit an den hauptamtlichen Archivar der Stadt Gescher Herrn Andreas Froning, Tel. 02542-60 160, wenden.

 

Öffnungszeiten des Stadtarchivs

 

Das Stadtarchiv finden Sie im Erdgeschoss des Rathauses.

 

Das Stadtarchiv hat folgende Öffnungszeiten:

 

Dienstags und Mittwochs: 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Donnerstags: 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitags: 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr

 

und innerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses nach Vereinbarung.

 

Das Stadtarchiv Gescher ist eine Kultur- und Bildungseinrichtung für die gesamte Bevölkerung. Es werden dort Akten, Urkunden, Amtsbücher, Drucksachen, Plakate, Karten, Pläne, Zeitungen, Fotos, Dias, Videofilme und andere Medien aus der Geschichte des Ortes aufbewahrt und nutzbar gemacht. Der Bestand wird ständig weiter ausgebaut. Es werden Akten aus der Stadtverwaltung genauso übernommen wie Drucksachen, Fotos und vieles mehr, was uns aus der Bevölkerung, von Vereinen oder sonstigen Gruppen angeboten wird. Die übernommenen Unterlagen werden inhaltlich erfasst und im Magazindepot unter besonderen Schutzmaßnahmen und klimatischen Bedingungen dauerhaft eingelagert.

 

Ansicht der Pankratiuskirche mit ihrem alten Treppenturm (vor 1889)
Ansicht der Pankratiuskirche mit ihrem alten Treppenturm (vor 1889)

 

Hauptstraße (kolorierte Postkarte, undatiert)
Hauptstraße (kolorierte Postkarte, undatiert)

 

 

Rückseite der Postkarte
Rückseite der Postkarte

 

 

 

 

Nach Ablauf der gesetzlichen Schutzfristen (in der Regel 30 Jahre) können praktisch alle Unterlagen von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Es stehen im Erdgeschoss des Rathauses Nutzungsmöglichkeiten für bis zu 9 Personen zur Verfügung, im 1. Stock können weitere Kapazitäten bereit gestellt werden.
Wenn Sie Informationen über Ihre Familiengeschichte suchen, eine Nachbarschaftschronik erstellen möchten, eine Facharbeit oder ein Referat für die Schule oder das Studium anfertigen möchten, dann finden Sie im Stadtarchiv Gescher die richtigen Ansprechpartner.

 

 

Verladung von Glocken auf dem Bahnhofsgelände (1930er Jahre)
Verladung von Glocken auf dem Bahnhofsgelände (1930er Jahre)

 

 

 

Das Stadtarchiv bietet seinen Besuchern zur Benutzung:
 
- Amtliches Schriftgut von 1651 bis heute- Deposita (im Archiv hinterlegte Unterlagen von Privatpersonen oder Institutionen)- Firmenarchive - Hof- und Familienarchive- Kopien von Urkunden und sonstigem Schriftgut aus anderen Archiven- Nachlässe- Sammlungsgut (Prospekte, Bücher, Postkarten usw.)- Vereinsunterlagen- Allgemeine Zeitung / Gescherer Zeitung- Zeitungsausschnittsammlung- Bildarchiv mit ca. 32.000 Fotos, Negativen und Dias- Ton- und Filmaufnahmen- Totenzettelsammlung- Volks- und landeskundliche Bibliothek (ca. 7.500 Titel)- Plakate, Karten und Pläne- 9 Nutzerplätze im Besucherraum und weitere im 1. Stock des Rathauses (nach Vereinbarung)

 

Das Stadtarchiv übernimmt (im Original oder als Kopie)

 

- amtliches Schriftgut aus der Stadtverwaltung- Nachlässe aus der Bevölkerung, von Firmen, Vereinen, Parteien usw.- Fotos, Dias, Filme, Tondokumente- Bücher und andere Druckwerke- Graue Literatur: Schülerzeitungen, Flugblätter, Programmhefte usw.- Totenzettel- Karten, Pläne, Plakate- Postkarten- Briefe- Elektronische Unterlagen
 
Die erste Volksschule in Hochmoor (nach 1912)
Die erste Volksschule in Hochmoor (nach 1912)

 


Wir bieten - Gruppenführungen- Einführungen in die Archivarbeit jeglicher Art- Archivpädagogik für Schulklassen aller Altersstufen- Bereitstellung von Material für Schülerfacharbeiten, Referate, Studienarbeiten

 

- Unterstützung und Beratung bei der Archivarbeit- Großzügige Öffnungszeiten (Di, Mi 9-12.30, Do, 15-18, Fr 18-22 Uhr und nach Vereinbarung)- Lesekurse (Deutsche Schreibschrift, Sütterlin)- Familienkundliche Beratung

 

Wenn Sie also- für Schule oder Studium ein Referat halten oder sonstige Leistungen erbringen müssen,- Unterlagen oder Bücher zur Geschichte Geschers einsehen oder- Ihre Familiengeschichte erforschen oder- eine bestimmte Zeitung einsehen oder - Chroniken oder Festschriften erstellen oder- Ihren Schulunterricht um einen Besuch im Stadtarchiv ergänzen und hier arbeiten möchten oder- ein Thema für Ihre Examens- oder Doktorarbeit suchen,

 

dann stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Drei Beispiele für die Möglichkeiten, das Stadtarchiv für unterrichtliche Zwecke zu nutzen, sind die von Studienrat Hendrik M. Lange erarbeiteten Konzepte über das Kriegerehrenmal an der Frieterhofstraße, die Erinnerungen an die jüdische Gemeinde in Gescher und der Text mit Unterrichtsideen „Christen im Nationalsozialismus. Gescheraner Schlaglichter.
 

 

 

 

Die Archivare Andreas Froning und Willi Wiemold
Die Archivare Andreas Froning und Willi Wiemold

 


Die Archivbestände

 

Bestand Alt

 

Der Bestand „Alt“ enthält die verwaltungsmäßige Überlieferung der fürstbischöflichen Zeit. Leider haben sich nur rund 50 Nummern aus der Zeit von 1651 bis 1803 erhalten, darunter das Bürgerbuch, etliche Schatzungs(Steuer)listen des 17. Jahrhunderts und viele Kirchspielsrechnungen des 18. Jahrhunderts.

 

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Zu den kostbarsten Archivalien gehört das nach dem Dreißigjährigen Krieg neu angelegte Bürgerbuch, in dem alle Personen, die das Bürgerrecht in Gescher neu erwarben, verzeichnet wurden.

 

Bestand A

 

Im Bestand A mit rund 3000 Nummern befindet sich die Verwaltungsüberlieferung von Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1928. Hier wurde ein Schnitt gemacht, weil man bis 1928 die Akten noch fadenheftete, also buchstäblich zusammennähte, und dann die Stehordnerregistratur einsetzte. Die Akten bilden alle möglichen Themen ab: Wirtschaft und Gewerbe, Landwirtschaft und Schulen, Straßenbau und Militärwesen, Gesundheit und Justiz, Steuern und öffentliche Verwaltung, Armenwesen und Soziales.

 

Eine fadengeheftete Akte des 19. Jh. zur Viehzucht
Eine fadengeheftete Akte des 19. Jh. zur Viehzucht
Eine fadengeheftete Akte des 19. Jh. zur Viehzucht
Eine fadengeheftete Akte des 19. Jh. zur Viehzucht

 

 

 

 

Bestand B
 

Der Bestand B führt den Bestand A mit den Akten der Verwaltung nach 1928 fort und enthält zur Zeit gut 3000 Nummern. Die Überlieferung ist nicht so komplett wie beim Bestand A, da zwischenzeitlich wohl manches als angeblich nicht relevant vernichtet wurde.

 

Protokollbuch der Gemeinde Büren 1949 - 1963
Protokollbuch der Gemeinde Büren 1949 - 1963

 

 

 

In den Beständen A und B befinden sich auch die Protokollbücher der Gemeinderäte; hier ein Buch der ehemaligen Gemeinde Büren.

 

Bestand D

 

Der Bestand D umfasst Archivgut, welches als Leihgabe dem Stadtarchiv übergeben wurde. Der umfangreichste Teilbestand stammt von der ehemaligen Molkereigenossenschaft mit 235 Nummern. Daneben enthält der Bestand D ein Nachbarschaftsbuch und ein Aufzeichnungsbuch über die Spanndienste der Esteraner Bauern im Siebenjährigen Krieg.
 

 

Mitgliederverzeichnis der Molkereigenossenschaft Gescher 1944
Mitgliederverzeichnis der Molkereigenossenschaft Gescher 1944
 
Mitgliederverzeichnis der Molkereigenossenschaft Gescher 1944
Mitgliederverzeichnis der Molkereigenossenschaft Gescher 1944

 

 

Mitgliederverzeichnis der Molkereigenossenschaft Gescher 1944

 

Bestand F

 

Zum Bestand F werden Unterlagen von Firmen und Geschäften gerechnet. Der Teilbestand F 1, Textilfirma Eckrodt, umfasst z. Z. 12 Nummern aus dem 19./20. Jh., der Teilbestand F 2, „Wolter“-Brüning, Gaststätte, Bäckerei und Kolonialwarengeschäft, 72 Nummern aus den Jahren 1906 – 1967.
 
Während des Zweiten Weltkrieges war die Versorgung der Bevölkerung mit Kohlen u.a. bürokratisch geregelt
Während des Zweiten Weltkrieges war die Versorgung der Bevölkerung mit Kohlen u.a. bürokratisch geregelt

 

 

 

Bestand H
 

Hof- und Familienarchive sind im Bestand H zusammengefasst. Bisher verzeichnet sind die Teilbestände Bönning aus Estern, Lütke Damhues-Wigger aus Tungerloh-Pröbsting, Brüning vom Kirchplatz, Evers-Hellmann aus Harwick, von der Beck aus Gescher, Grimmelt aus Gescher, Engberding, Große Meyering und von Hamm/Lehningborg aus Tungerloh-Capellen, Hüning-Ubbenhorst aus Harwick und Deitert/Huesker aus Gescher. Der Zeitraum umfasst das 17. bis 20. Jahrhundert. Zum großen Teil handelt es sich um notarielle Verträge. Der Bestand von Hamm enthält insgesamt sieben Lehnbriefe als Pergamenturkunden. Das Findbuch „H“ enthält eine detaillierte Übersicht der einzelnen Archivalien.

 

Ein Lehnbrief für die Familie von Hamm, ausgestellt von den Fürsten zu Salm-Salm und Salm-Kyrburg
Ein Lehnbrief für die Familie von Hamm, ausgestellt von den Fürsten zu Salm-Salm und Salm-Kyrburg
 

 

 

Bestand K

 

Der Bestand K enthält Kopien von Gescher betreffenden Urkunden und Dokumenten, die in anderen Archiven lagern und zählt über 1000 Nummern. Viele Urkunden wurden aus dem Staatsarchiv Münster übernommen, aber auch viele örtliche Hofarchive wurden von den Besitzern zur Verfügung gestellt und vom Stadtarchiv Gescher in Kopie übernommen. Der Zeitraum dieser Unterlagen reicht vom 13. Jh. bis ins 20. Jh. und das Material ist besonders für Forscher interessant, die sich mit der Geschichte der Bauernschaften befassen wollen.

 

Urkunde aus dem Landsbergschen Archiv im Staatsarchiv Münster
Urkunde aus dem Landsbergschen Archiv im Staatsarchiv Münster
 

 

 

Urkunde aus dem Landsbergschen Archiv im Staatsarchiv Münster: Im Jahr 1488 verkauft Rolyff van Synderen eine Roggenrente aus seinem Erbe Lantwerdinck in Tungerloh-Capellen an den Pfarrer Bernd von Kernebecke in Ramsdorf.

 

Bestand M

 

Audiovisuelle Medien sind im Bestand M zu finden. Den Grundstock des Bestandes bildet eine Videosammlung von Hugo Oenning aus Coesfeld, die 94 Nummern enthält und den Schwerpunkt „Karneval“ hat. Daneben finden sich hier im Bestand einzelne Filme, DVD’s, CD’s und Schallplatten mit Bezug zum Raum Gescher.

 

Einige VHS-Kassetten und DVD
Einige VHS-Kassetten und DVD

 

 

 

Bestand N

 

Im Bestand „N“ finden sich sogenannte Nachlässe. Zur Zeit sind hier die Nachlässe des Bildhauers Joseph Stover (1880 – 1973), des Glockengießers Josef Feldmann (1894 – 1979), des Rektors, Heimatforschers und Begründers des Stadtarchives Gescher Dr. Hans Hüer (1891 – 1980), des Realschuldirektors Bernhard Schubert (1892 – 1982), des Polizeibeamten und Reporters Günter Born (1913 - 1986), des Realschullehrers Julius Klein (1901 - 1986), des Organisten Anton Berges (1910 – 1993) und des Landwirtes, Heimatfreundes und Mitinitiator des Heimathauses Bernhard Twyhues (1903 – 1986) untergebracht und verzeichnet. Der Umfang der einzelnen Nachlässe variiert zwischen 5 und 97 Nummern.

 

Alliierte Propaganda-Flugblätter aus dem Zweiten Weltkrieg (Nachlass Twyhues)
Alliierte Propaganda-Flugblätter aus dem Zweiten Weltkrieg (Nachlass Twyhues)
 

 

 

Einladungen aus den 1930er Jahren (Nachlass Berges)
Einladungen aus den 1930er Jahren (Nachlass Berges)

 

 

 

Bestand P

 

Neben Karten und Plänen, die die Bausubstanz und die Straßenzüge von Gescher dokumentieren, werden seit den 1970er Jahren auch Plakate gesammelt, die vor allem das kulturelle Leben in Gescher dokumentieren können. Diese Archivalien unterschiedlichster Größe und künstlerischer Qualität ergänzen vor allem die Überlieferung der Vereine und Parteien. Der Bestand ist zum größten Teil verzeichnet und umfasst mittlerweile über 600 Einzelstücke. Hier einige Beispiele:

 

 

 

 

 

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Bestand S

 

Unter dem Begriff „Sammelgut", Bestand S, wird all das zusammengefasst, was aus der Bürgerschaft kommt und dem Stadtarchiv überlassen wird. Zur Zeit sind gut 300 Nummern verzeichnet: Fotoalben und Vereinsunterlagen, Zeitschriften und Protokollbücher, Schulbücher, Betriebliches usw.

 

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Nach dem Ersten Weltkrieg ließ die Gemeinde Tungerloh-Capellen ein Ehrenbuch anfertigen, in dem an die Kriegsteilnehmer und Gefallenen erinnert wurde.

 

Sammlung Totenzettel

 

Totenzettel, wie sie seit dem 19. Jh. bei Beerdigungen von Katholiken an die Teilnehmer des Seelenamtes verteilt wurden, bilden eine wichtige Quelle für Familienforscher. Der Bestand, der besonders von Mitgliedern der „Archivgruppe des Heimatvereins Gescher“ betreut wird, umfasst mittlerweile fast 8000 Nummern. Sie werden teils als Originale und teils als Kopien bzw. digital aufbewahrt.

 

Totenzettel eines Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg
Totenzettel eines Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg

 

 

 

Bestand V

 

Das Stadtarchiv Gescher bietet sich an, um ältere Unterlagen von Vereinen gesichert aufzubewahren. Bisher haben von dieser Möglichkeit die Sozialdemokratische Partei, die St. Pankratius-Schützengilde, die St. Hubertus-Schützengilde Büren, der Turnverein Gescher, der ehemalige Ortsjugendring, der ehemalige Bund der Vertriebenen, der aufgelöste Arbeitskreis Mülldeponie, das Deutsche Rote Kreuz, der Turnverein und die Freiwillige Feuerwehr Gescher Gebrauch gemacht. Die Archivalien des Bestandes „V“ umfassen einen Zeitraum vom Ende des 19. Jh. bis in die Jetztzeit.

 

Archivalien aus dem Bestand Freiwillige Feuerwehr Gescher
Archivalien aus dem Bestand Freiwillige Feuerwehr Gescher

 

Bestand Z

 

Das Stadtarchiv Gescher sammelt auch die periodisch erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften, die im Raum Gescher erscheinen. Die Allgemeine Zeitung/Gescherer Zeitung ist seit 1970 komplett vorhanden, 1939 – 1941 und 1945 – 1969 nur teilweise und in Einzelexemplaren seit Ende des 19. Jh.. – Teilweise sind auch in den anderen Beständen Periodika vorhanden, z. B. Gescher-Report im Bestand D.
Neben den gebundenen Ganzstücken der Zeitung gibt es eine seit 1975 geführte Zeitungsausschnittsammlung zu rund 600 Themen, so daß eine Schnellrecherche auch ohne mühselige Durchsicht durch Jahrzehnte von Zeitungsbänden möglich ist. Die Themen sind nach dem Provenienz(Entstehungs)-Prinzip geordnet: Bei welcher Institution, bei welchem Verein, bei welcher Firma ist der Artikel entstanden? Der Kolpingkarneval ist demzufolge unter „Kolping“ zu finden und nicht unter „Karneval“, die Pättkesfahrt des Heimatvereins unter „Heimatverein“ und nicht unter „Pättkesfahrt“ usw.

 

So berichtete die Heimatzeitung 1939 über den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.
So berichtete die Heimatzeitung 1939 über den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.

 

1969 war der „Mann im Mond“ Wirklichkeit geworden
1969 war der „Mann im Mond“ Wirklichkeit geworden

 

Bibliothek

Die Bibliothek enthält rund 7.500 Bände und gliedert sich in eine Verwaltungsbibliothek und eine volks- und landeskundliche Bibliothek. Grundstock der letzteren war die Bibliothek des ersten Archivars Dr. Hans Hüer, die nach seinem Tode 1980 dem Stadtarchiv überlassen wurde. 2001 kam als Dauerleihgabe die Bibliothek des Heimatfreundes Bernhard Twyhues hinzu, die zu dieser Zeit an den Heimatverein Gescher gelangt war und allein über 4500 Nummern umfaßte. Die Bibliothek wird ständig ergänzt und enthält nach Möglichkeit alle Veröffentlichungen über Gescher und von Gescheranern.

 

Die Bibliothek des  Stadtarchives enthält auch weniger bekannte Publikationen von Gescheranern
Die Bibliothek des Stadtarchives enthält auch weniger bekannte Publikationen von Gescheranern

 

Die Bibliothek des Stadtarchives enthält auch weniger bekannte Publikationen von Gescheranern

 

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Auch die Veröffentlichungen der Nachbarschaften und Vereine finden sich in der Bibliothek.

 

Bildarchiv

 

Zählte das Bildarchiv 1980 erst drei Alben, so sind zur Zeit über 32.000 Bilder verzeichnet. Zum Teil kam der Bestand durch Übernahme von Nachlässen (Joseph Stover, Josef Feldmann, Bernhard Beving, Günter Born, Ewald Sprey) zusammen, zum Teil durch neue Aufnahmen von ehrenamtlich tätigen Fotografen (Rudolf Schöning, Ewald Pollmann, Werner Heming), zum Teil durch Übernahme der in der Verwaltung entstandenen Fotos, zum ganz großen Teil aber durch Reproduzierung von Aufnahmen aus Privatbesitz. Das Bildarchiv wird laufend ergänzt.
Überlassung von Bildern aus Wohnungsauflösungen etc. ist sehr erwünscht!

 

Josef Feldmann fotografierte vor fast hundert Jahren diese kartenspielenden Gescheraner
Josef Feldmann fotografierte vor fast hundert Jahren diese kartenspielenden Gescheraner

 

Postkartensammlung

 

[ausrichtung=block]Eine Unterabteilung des Bildarchives bildet die Postkartensammlung. Sie umfasst zur Zeit knapp 400 Nummern.

 

Alte Postkarten machen den Wandel in Gescher deutlich
Alte Postkarten machen den Wandel in Gescher deutlich

 

 

Weitere Informationen finden Sie im Internetportal http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveE-H/G/Gescher/index.html

 

Die Benutzungsordnung für das Stadtarchiv Gescher ist hier hinterlegt

 

Für weitere Informationen zur Stadtgeschichte und eine Kurzchronik folgen Sie den Links.

 

Der südliche Kirchplatz (Ende 1920er Jahre)
Der südliche Kirchplatz (Ende 1920er Jahre)

 

Die folgenden Bücher geben einen ersten Einblick in Geschichte und Gegenwart unserer Stadt:

 

- Hüsing, Augustin, Die Pfarrgemeinde Gescher. Geschichtliche Nachrichten, 1895

- Hüer, Dr. Hans, Gescher in Vergangenheit und Gegenwart, 1967

- St. Pankratius Schützengilde Gescher e.V. (Hg.), 400 Jahre St. Pankratius Schützengilde Gescher e.V., 2004

- Wiemold, Willi, Gescher im 20. Jahrhundert (1951-1960), 2000

- Wiemold, Willi, Gescher im 20. Jahrhundert. Die Jahre 1961 bis 1970 in Bildern und Berichten, 2006

- Wiemold, Willi, Gescher im 20. Jahrhundert. Die Jahre 1931 bis 1950 in Bildern und Berichten, 2015

 

Sowie aus der Reihe „Heimatbücher“

 

Bd. 1: Heimatbuch Gescher, 1976
Bd. 2: Heimatbuch Gescher, 1978
Bd. 3: Zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, o.J.
Bd. 4: Grimmelt, Bernd-Theo, Gescher. Eine Stadt in alten Bildern, 1983
Bd. 5: Schültingkemper, Josef, Tungerloh – Unsere Heimat. Herausgegeben zum 325jährigen Vereinsjubiläum der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Tungerloh-Capellen e.V., 1987
Bd. 6: Wissen, Martin, Ent-deckte Zeichen. Die Juden in Gescher, o.J.
Bd. 7: Dölling, Dieter, Die Flurnamen der Stadt Gescher. Atlas und Namenregister, 1990
Bd. 8: 100 Jahre Kameradschaft. Vom Kriegerverein zur Wehrkameradschaft, 1990
Bd. 9: Wiemold, Willi (Hg.), Chronik der Bauerschaftsschulen in Gescher. Geschichte der Schulen Büren, Estern, Schildarp, Tungerloh-Capellen und Tungerloh-Pröbsting, 1996
Bd. 10: Abbing, Hermann, Der Unternehmer Hubert Eing. Vom Geflügelhof zum Webereivorwerk 1924-1951, 1998
Bd. 11: Abbing, Hermann, Das Ende des Zweiten Weltkrieges. Erinnerungen, 1996
Bd. 12: Abbing, Hermann u.a., Das alte Gescher – So was dat fröher, 1999
Bd. 13: Abbing, Hermann, Geschichte(n) der Berkel. 50 Jahre Angelsportverein Gescher e.V., 2000
Bd. 14: Wiemold, Willi, Tungerloh-Pröbsting. Geschichte und Gegenwart, 2002
Bd. 15: St. Ludgerus-Schützengilde Harwick e.V. (Hg.), Harwick. Geschichte der Bauerschaft, 2003
Bd. 16: Upgang, Dr. Hubert, Büren. Die Geschichte einer Bauernschaft und ihres Schützenvereines im Wandel der Zeiten, 2003
Bd. 17: Schültingkemper, Josef, Tungerloh unsere Heimat 2012. Herausgegeben zum 350-jährigen Vereinsjubiläum von der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Tungerloh-Capellen e.V., 2011
Bd. 18: Heimatverein Gescher e.V. (Hg.), Erinnerungen an die Marienkirche, o.J. [2017]

Bd. 19: St. Johannes-Schützengilde Estern e.V. (Hg.), Chronik von Estern. 400 Jahre St. Johannes-Schützengilde, Südlohn 2016